Selbsttest: IT-Security – wie gut sind Sie aufgestellt?

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Selbsttest: IT-Security – wie gut sind Sie aufgestellt?

29.11.2021 19:02 PM

IT-Security und Datenschutz werden im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger. Und doch gehen nur die wenigsten Unternehmen proaktiv vor. Bei fast zwei Dritteln der Organisationen ist es ein konkreter Sicherheitsvorfall, der den Anstoß für konkrete Maßnahmen und Investitionen gibt. Am häufigsten sind es Mal- und Ransomware, die die Verantwortlichen in Bedrängnis bringen.

Aber auch Cyberspionage und Identitätsdiebstähle sind Schlüsselereignisse, die die Verwundbarkeit der eigenen IT immer öfter zutage fördern. Wer allerdings wartet, bis Cyberkriminelle tätig werden, der zahlt dafür in der Regel einen hohen Preis. Neben dem finanziellen Schaden ist es insbesondere der Reputationsverlust, der noch lange nachwirkt. Lassen Sie es nicht so weit kommen und stellen Sie Ihre IT-Sicherheitsstrategie auf den Prüfstand. Die folgenden fünf Kategorien geben Ihnen verlässlich Auskunft darüber, wo Sie und Ihr Unternehmen derzeit stehen – und welchen Handlungsbedarf es noch gibt!

1. Governance, Risk, Compliance (GRC): Gesetzeskonform agieren und potenzielle Gefahren erkennen 

Die IT-Infrastruktur von Unternehmen muss sich an der strategischen Ausrichtung und den Geschäftszielen orientieren. Das heißt: Sie bildet die Prozessstrukturen ab, setzt sie rechtskonform um und sorgt für eine konstant hohe Performance auf maximalem Sicherheitsniveau. Nur so lassen sich geltende Datenschutzgesetze einhalten (Compliance) und mögliche Gefahren rechtzeitig erkennen (Risikomanagement). Den dafür erforderlichen Ordnungsrahmen muss die Unternehmensführung vorgeben (Governance). Die Umsetzung erfolgt idealerweise in Form eines ganzheitlichen GRC-Managements.

 

2. Identity and Access Management: Benutzer- und Zugriffsrechte im Griff 

Wer darf welche Informationen sehen, bearbeiten, verändern und löschen? Für die IT-Sicherheit ist ein detailliertes und tagesaktuelles Rollen- und Berechtigungskonzept erfolgsentscheidend. Fehlende Kontrolle über die digitalen Identitäten der Mitarbeiter gilt heute als eines der größten Sicherheitsrisiken überhaupt. Gerade im Zuge von Cloud Computing gewinnt dieses Thema weiter an Bedeutung. Die in vielen Unternehmen nach wie vor existierende Schatten-IT verschärft das Problem. Um Datendieben kein Einfallstor zu bieten, müssen Benutzer- und System-Accounts zentral gesteuert und in Echtzeit verwaltet werden. Zudem bedarf es für alle User – ob intern oder extern – einer Mehrfaktoren-Authentifizierung.

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3. Data & Information Protection: Datensicherheit von der Erstellung bis zur Löschung

Wie werden Daten in Ihren Unternehmensprozessen generiert, weiterverarbeitet, archiviert und gelöscht? Diese Frage sollte spätestens seit Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung in den Fokus der IT-Verantwortlichen gerückt sein. Denn seither muss der gesamte Lebenszyklus jedes einzelnen Datensatzes transparent und nachvollziehbar sein. Dazu gehört unter anderem auch, dass Sie einen Überblick über alle verwendeten Software-Lösungen haben, die genutzten mobilen Endgeräte kennen (Stichwort: Bring Your Own Device, BYOD) und die eingesetzten Devices konsequent gegen Angriffe von innen und außen schützen.

4. Secure Application & Cloud Infrastructure

IT-Sicherheit beginnt gerade bei Cloud-Projekten bereits in der Design-Phase. Denn nur, wenn sie bereits bei der Plattformerstellung mitgedacht und umgesetzt wird, kann sie sich anschließend in den beteiligten Betriebsprozessen niederschlagen. Doch die hohe Komplexität von Cloud-Architekturen macht eine nachhaltige Implementierung aktueller Sicherheitsstandards oft zur Herausforderung. Das gilt übrigens genauso für alle bereits bestehenden Netzwerk- und Infrastrukturkomponenten. Auch hier sollte im Zuge eines IT-Sicherheits-Checks geprüft werden, wie nachvollziehbar das Konfigurationsmanagement ist, ob es über eine Versionsverfolgung verfügt, welche Schutzmaßnahmen existieren – und wie diese über den gesamten Application Lifecycle hinweg angewendet werden.

5. Cyber Defense: Gut gerüstet für den Ernstfall

Was passiert, wenn es in Ihrem Unternehmen tatsächlich zu einem Sicherheitsvorfall kommen sollte? Haben Sie dann einen belastbaren Incident Response Plan zur Hand, mit dessen Hilfe Sie die Situation realistisch bewerten und entsprechend reagieren können? Zur Cyber Defense gehören konkrete Maßnahmenpakete, um potenzielle Angreifer erfolgreich abzuwehren und den Schaden so gering wie möglich zu halten. Dazu zählen Penetrationstests und Schwachstellen-Scans ebenso wie ein professioneller Malware-Schutz und die Möglichkeit, LOG-Daten in Echtzeit auszuwerten.

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