Proaktive Application Services für den Mittelstand

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Proaktive Application Services als Unterstützer für den Mittelstand

14.04.2021 14:55 PM

Die All for One Group ist „Champion“ im Bereich „Managed Application“, so sagt es die Kundenzufriedenheitsanalyse „Professional User Rating: Managed Service 2021“ des unabhängigen Analystenhauses techconsult. Wir sprechen heute mit Michael Scherf, in der Geschäftsführung der All for One Group verantwortlich für das Thema Managed Services.

 

AFOS_MICHAEL_SCHERF_37_FINAL_PRINT_RGB_jpg Michael, herzlichen Glückwunsch zur exzellenten Bewertung in der Anwenderumfrage. Neben der All for One Group sind in der Kategorie Managed Applications ausschließlich die Big Player der Branche als Champion gekürt worden: IBM, HPE, T-Systems und Telekom. Was ist der Unterschied zwischen der All for One und diesen Großkonzernen?

Vielen Dank. Es macht uns stolz, im Marktvergleich auf die Spitzenposition neben den drei großen Technologiekonzernen gewählt zu werden. 

Das ist ein Beleg für unsere besondere Stellung, die Kunden uns auch immer wieder spiegeln: Einerseits steht unser Serviceportfolio in Breite und Qualität dem der ganz großen Anbieter in nichts nach. Andererseits sind wir mit 1.800 Expertinnen und Experten immer noch mittelständisch geprägt; unsere ebenfalls mittelständischen Kunden schätzen diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

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Worin bestehen die Herausforderungen für den Mittelstand aktuell? Warum sollten sich mittelständische Unternehmen gerade jetzt Gedanken dazu machen, einen Service Provider zu beauftragen?

Wir sehen im Markt, dass der Bedarf an Transformation und digitaler Innovation zuletzt stark gestiegen ist. Viele Unternehmen hinterfragen aktuell ihre IT-Infrastruktur und -Anwendungen hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit. Sie wollen in technologische Innovationen investieren, ohne dabei die Betriebskosten zu steigern. Für die IT-Verantwortlichen ist dieser Spagat eine große Herausforderung. Das erfordert aus unserer Sicht externe Unterstützung.

Die „Digitale Transformation“ ist im Alltag der Unternehmen angekommen und schlägt auf die IT-Abteilungen durch. Welche konkreten Herausforderungen ergeben sich daraus für IT-Verantwortliche im Mittelstand?

Bei vielen Kunden ist es so, dass die neuen IT-Aufgaben und -Anforderungen auf ein bestehendes IT-Team stoßen, häufig mit sehr fähigen und erfahrenen Leuten – die aber nun teilweise umdenken müssen. Kurz gesagt: Reine IT-Administration wird unwichtiger, Innovationsprojekte mit den Fachbereichen werden wichtiger. Weiterbildung ist ein großes Thema, planbare Kostenmodelle, aber auch der Fachkräftemangel. Laut einer Bitkom-Umfrage dauert es über sechs Monate, um eine vakante IT-Stelle zu besetzen. Kunden berichten von noch längeren Zeiten. Da kann es sinnvoll sein, die vorhandenen IT-Ressourcen zu bündeln, um business-nahe Projekte mit den Fachbereichen umzusetzen.
Um die täglichen Aufgaben rund um Infrastruktur und das Applikationsmanagement kümmern sich derweil ausgewiesene Spezialisten wie die All for One Group.

Und welche Aufgaben werden typischerweise an Dienstleister vergeben? Verändert sich da gerade etwas?

Ja, ganz deutlich. Klassische Themen fürs Outsourcing waren und sind nach wie vor der SAP-Basisbetrieb und Application Management Services, also Weiterentwicklung und Support der einzelnen SAP Module.
Das ist komplex, das frisst viele Ressourcen. Zudem sind sensible geschäftskritische Daten und Prozesse betroffen – da ist es gut, wenn ein erfahrener externer Dienstleister die Verantwortung übernimmt.
In den letzten Jahren sind vermehrt Supportleistungen hinzugekommen, wie zum Beispiel für Microsoft 365 und andere Cloud-Applikationen etwa von SAP, die eine IT-Abteilung in vielen Fällen nicht in der Tiefe und Verfügbarkeit stemmen kann.
Hier können wir mit 24/7-Support unterstützen, der über den Basissupport der Hersteller hinausgeht, als auch den Mitarbeitern der Firmen spezielle Schulungen anbieten.
Da sind wir beim Punkt: Was ändert sich gerade? Durch die Cloud werden klassische Betriebsthemen unwichtiger, denn diese liegen ja beim Hersteller.

Für kleinere IT-Abteilungen wird es immer schwieriger, Schritt zu halten. Das Tempo der Hersteller, wie etwa SAP oder Microsoft, ist immens. Die Innovationszyklen gerade in der Cloud werden immer kürzer. Die Challenge für mittelständische Unternehmen besteht darin, die zahlreichen technologischen Innovationen zu bewerten und anschließend die für das Unternehmen sinnvollen Lösungen in bestehende Geschäftsprozesse zu implementieren.

Die IT steht also unter dem Druck, die Geschäftsprozesse im Unternehmen weiter zu digitalisieren, immer weiter zu entwickeln und zusätzlich in der Rolle des Innovationstreibers voranzugehen. Deswegen designen wir zunehmend sogenannte proaktive Application Services.

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Was können wir uns darunter vorstellen?

Die Proaktiven Application Services gliedern sich in zwei Dimensionen.
Die erste und einfachere Dimension ist: Viele Geschäftsprozesse sind von regelmäßigen, wiederkehrenden Änderungen betroffen. Diese können rechtlicher, organisatorischer oder technischer Art sein. Ein Beispiel sind Personalwirtschafts-Systeme wie SAP HCM, in denen jeweils zum Jahreswechsel Aktualisierungen notwendig werden, z.B. Beitragssätze. Wir nehmen diese Änderungen für unsere Kunden proaktiv vor, testen sie und schulen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Fachbereichen. Um beim Beispiel zu bleiben: Wenn der HR-Mitarbeiter am 02. Januar zur Arbeit geht, kann er sicher sein, dass im System schon die Regeln für das neue Jahr hinterlegt sind.

Die zweite Dimension ist komplexer, bringt aber auch größeren Mehrwert für den Kunden. Es geht darum, das Tempo der Hersteller mitzugehen und verfügbare Innovationen beim Kunden zu implementieren – wenn sie Sinn machen. Dadurch, dass wir eine enge Partnerschaft zu SAP und Microsoft pflegen, kennen wir ihre Roadmaps und können neue Funktionen und Technologien im Vorfeld testen und bewerten. Wenn unsere Berater gemeinsam mit dem Kunden der Überzeugung sind, dass diese Neuerungen dem Kunden einen Mehrwert bieten, implementieren wir diese. Man könnte das „Evergreening“ für Applikationen und Geschäftsprozesse nennen.

Das klingt spannend. Du hast eingangs erwähnt, dass All for One Group vor allem mittelständischen Kunden dabei hilft, die digitale Transformation voranzutreiben. Welche Kunden sind das und in welchen Branchen sind diese überwiegend tätig?

In unserem Kundenportfolio von mittlerweile über 2.500 überwiegend mittelständischen Kunden sind Unternehmen aller Branchen mit teilweise unterschiedlichen, aber auch ähnlichen Prozessen und Geschäftsmodellen vertreten. Vor allem in den Branchen wie der Fertigungs- und Automobilzulieferindustrie, aber auch der Ernährungs- oder Elektrotechnikbranche sind namhafte Kunden bei uns, wie beispielsweise TRUMPF, MEKRA Lang, eprimo oder Ritter Sport. Unsere Mitarbeiter sind ausgewiesene Branchen-Experten und zertifizierte IT-, Technologie-, Applikations- und Software-Spezialisten, die die Prozesse unsere Kunden sehr genau kennen.

Wenn sich Unternehmen jetzt für Application Services interessieren. Wo bekommen sie die ersten Informationen, und wie schnell wäre die All for One Group für ein Outsourcing einsatzbereit?

Erste Informationen gibt es auf der Website der All for One Group. Dort bieten wir ein spezielles Service-Paket an, das IT-Teams aus dem Mittelstand zwölf Monate lang etwas Luft verschaffen soll. Vor allem jetzt in der Corona-Zeit, in der die Faktoren Fachkräftemangel und Kosteneinsparung einen noch höheren Stellenwert haben als zuvor. Ein weiterer Vorteil: Unternehmen können die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister ein Jahr lang testen und für sich bewerten, was für viele IT-Verantwortliche strategisch sinnvoll sein kann.

Einsatzbereit sind wir bereits in einer Woche ab Beauftragung. Details über den Umfang und Inhalt des Schnellstart-Pakets können der Seite entnommen werden. Für weitere Beratungsgespräche steht ein Kontaktformular auf der Seite bereit. Wir freuen uns über die Kontaktaufnahme.

Vielen Dank für das interessante Interview Michael, und alles Gute!

 

 

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