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Warum Digitale Zwillinge die KMU erobern (sollten)

20.01.2021 16:24 PM

Internet of Things, Customer Experience, Business Model Design – das ist beileibe kein Buzzword-Bingo für kleine und mittlere Unternehmen. Ganz im Gegenteil. Wo die ganz Großen sich schon längst tummeln, können gerade KMU schnell Boden wettmachen. Denn sie können agiler und individueller agieren, besonders in der Fertigungsindustrie und Maschinenbau. Die Customer-Experience-Experten von B4B Solutions sagen, wie Sie Digitale Zwillinge für Ihre Digitalisierungsstrategie aufbauen.

Digitaler Zwilling, das ist ein Begriff oder vielmehr ein Konzept, das innerhalb der Customer-Experience-Szenerie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Digitale Zwillinge müssen nicht sofort perfekt und komplett sein. Aber sie sollten von Anfang an sorgfältig aufgebaut und präzise in die Unternehmensprozesse eingebunden werden. Dann werden sie zu einem zentralen Bestandteil Ihres Kundenportals als vernetzter Plattform und entfalten so ihr gesamtes Potenzial.

 

Einfach gesagt, geht es bei Digitalen Zwillingen immer darum, über ein Abbild der realen Welt in der virtuellen Welt zu verfügen. Sie sind ein Unternehmen der Fertigungsindustrie? Dann kann ein Zwillingskandidat beispielsweise eine Maschine sein, die bei Ihrem Kunden steht. Sie ist nur eine unter vielen anderen in dessen Maschinenpark. Diese reale Maschine kann einen Defekt haben, sie muss gewartet werden, sie muss überwacht werden. Condition Monitoring lautet ein Schlagwort. Vorausschauende Wartung ist das eine, um Ausfälle zu vermeiden. Schnelle Diagnose und Reparatur ist das andere, um Stillstandzeiten zu minimieren. Doch dazu müssen nicht immer Ihre hochspezialisierten Servicetechniker anreisen, womöglich noch über viele Hunderte Kilometer.

Eine Voraussetzung, um einen Digitalen Zwilling Ihrer Maschine zu erschaffen, sollte sein, dass die Maschine mit Sensoren bestückt oder nachgerüstet ist, die Zustände und Grenzwerte anzeigen und signalisieren. Unabhängig von Zeit und Ort lassen sich diese zum Beispiel über ein Monitoring Dashboard einsehen und in vernetzte digitale Kundenportale einbinden. Damit sind wir gleich beim Thema IoT. Übrigens: Laut der Studie „Internet of Things 2020“ von IDG Research Services haben knapp mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen im DACH-Raum IoT-Projekte umgesetzt. Weitere 18 Prozent planen IoT-Vorhaben kurz- oder mittelfristig und 21 Prozent erarbeiten eine eigene IoT-Strategie.

Aber zurück zur konkreten vernetzten Maschine. Damit können Sie als Hersteller sicherstellen, dass diese Maschine gar nicht erst ausfällt und zuverlässig an 24 Stunden sieben Tage in der Woche zur Verfügung steht. Das Konzept des Digitalen Zwillings trägt als eine von vielen Fassetten zum positiven Kundenerlebnis bei. Das nutzt allen: Ihnen als Hersteller, Ihrem Kunden, dessen Kunden, Ihrem Ersatzteillieferanten – also allen, die an Ihrem Ecosystem beteiligt sind.

Damit ist klar, dass Customer Experience viel mehr ist als ein guter Service für ein Kundenproblem. Und man muss nicht gleich das ganz große Rad drehen, sondern kann mit ersten Digitalisierungsansätzen starten und das Ganze schrittweise ausbauen – hin zum irgendwann perfekten Digitalen Zwilling.

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